Triathlon Saisonabschluß 2014

Foto1Foto1 Foto4  1 70.3 Zell am See – Generalprobe zur 70.3 WM „dahoam“ 2015

Als Höhepunkt meiner 2. Saisonhälfte habe ich mir den 70.3 Zell am See/Kaprun (1/2 Ironman; 1,9km swim – 90km bike – 21,1km run) ausgesucht, der mich am 31.08.2014 bei leider schlechtem Wetter an den Start im Strandbad Schüttdorf führen sollte. Die Wetterbedingungen waren wie schon in den beiden letzten Jahren eher mäßig und nachdem es im heurigen Jahr erstmals über den Filzensattel mit 1.280m Seehöhe ging, war ein bisschen Anspannung in Bezug auf die dort vorherrschenden Temperaturen durchaus angebracht. Nach dem Swim-Split ging es also auf diese neue Radstrecke, auf deren ersten 30km mich Servus TV begleitete und damit die Zeit sehr kurzweilig gestaltete (Filmaufnahmen für einen Bericht über mich am Folgetag im Frühstücksfernsehen). Die Radstrecke stellte sich als selektiv dar und wird der schönen Alpenregion Zell am See nun wesentlich besser gerecht, weil sie eben eine „Bergwertung“ enthält, die zwar hart ist, aber in einer solchen Region einfach dazu gehört. Der Wettergott hatte mit mir zumindest soweit ein Einsehen, dass mich der Regen erst nach dem steilen bergab Stück erwischte. Damit war die Sturzgefahr weitestgehend gebannt, dafür durfte ich den Regen mit Wind und Kälte kurz danach genießen und ich hatte tatsächlich einen Moment eine Aufgabe im Kopf, weil mir wirklich SAU kalt war. Allerdings wurde es mit Verlauf des Rennens doch deutlich wärmer und so stand einem Weitermachen nichts im Wege. Die Radzeit war aufgrund einer „Regenjackeanziehpause“, eines kleinen technischen Defektes und über 900hm mit 3:18:54 für mich in Ordnung (swim: 39:05) und so ging es auf die ebenfalls neu adaptierte Laufstrecke. Wie bereits das gesamte heurige Jahr, ließ mich auch bei diesem Bewerb meine diesjährige gute Laufform nicht im Stich und ich konnte eine persönliche ½ Marathon Bestzeit im Rahmen eines 70.3 laufen (1:52:25) und finishte vor tollem Publikum mit 6:07:11.

Ein emotionales Zuckerl gab es dann noch am Abend, als ich bei der Siegerehrung für den Parabewerb geehrt wurde und mir meine Trophäe von Moritz überreicht wurde. Der Moritz, der sich trotz seines Handicaps (siehe Vorberichte) mit derartig viel Freude und Energie durch sein Leben bewegt (er war auch wieder beim Ironkids am Start und hat eine phantastische Leistung erbracht), dass er wirklich für alle ein Ansporn und Vorbild sein kann.
Er war es auch, warum ich mir sicher war, dass ich heuer am Ende der Tri-Saison noch in Zell starten will. Weil ich wusste, dass Moritz dort ist und mich ins Ziel brüllen wird und er war es auch, warum ich in der Phase, in der es mir schlecht ging und mir wirklich kalt war, die Kraft zum Weitermachen hatte, weil ich wusste – Moritz wartet im Ziel und da gibt es kein DNF (Did Not Finish)!
Somit hat er einen großen Anteil, dass ich wieder einmal einen tollen Tag mit cooler Finishline erleben durfte! DANKE MORITZ!!!

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